Auf Partnersuche für die BUGA Erfurt 2021

Eine starke BUGA braucht starke Partner. Dies gilt auch für die Erfurter Ausgabe der BUGA im Jahr 2021. Zusammen mit Erfurts erstem BUGA-Botschafter Ministerpräsidenten Bodo Ramelow warb das Team der Gartenschau am Donnerstag für Unterstützung.

 

Vertreter aus der Wirtschaft waren zum BUGA-Empfang an die Caponniere des egaparks gekommen und konnten sich dort über das Erfurter Vorhaben informieren.

BUGA-Team warb um Unterstützer für das Großereignis

In seinem Grußwort erklärte Ministerpräsident Bodo Ramelow die enorme Wichtigkeit der Bundesgartenschau für ganz Thüringen und ging besonders auf die Geschichte der ega und der ihr vorausgehenden IGA ein. „Die BUGA ist die Chance, die Internationale Gartenausstellung wieder in Wert zu setzen und zu zeigen, die Herzen der Erfurter haben schon die IGA getragen“, sagte der Ministerpräsident. Er freue sich und sei stolz, die Bundesgartenschau 2021 in Thüringen zu haben.

 

Auch die Unternehmerin Constanze Kreuser kam bei dem Empfang zu Wort. Sie habe, erklärte sie, einen ganz besonderen Bezug zum heutigen egapark. Kreuser sei in Thüringens größtem Garten quasi aufgewachsen und sei dort auch zum ersten Mal mit Messen und Ausstellungen in Kontakt gekommen. Dass sie heute mit der RAM Regio Ausstellungs GmbH den größten und traditionellsten privatwirtschaftlichen Messeveranstalter in Thüringen führt, darauf hatte sicher auch die IGA ihren Einfluss. In ihrem kurzen Statement ging Kreuser jedoch auch auf die aktuellen Diskussionen rund um die Bundesgartenschau und die damit verbundenen Baumaßnahmen ein. Sie sehe die Ausstellung als eine Chance für die Region und für die Erfurter Stadtentwicklung an.

 

Eine dieser Chancen bildet auch das Danakil-Klimazonenhaus, das die Gäste des Empfangs schon einmal exklusiv besichtigen konnten. Noch ist das Objekt eine Baustelle, die aber bereits in großen Teilen an ihre künftige Bestimmung erkennen lässt. Kunstfelsen und Klimazonenbereiche sind bereits angedeutet. Und auch, so berichtete Projektleiter Sandro Schollmeyer den Gästen, die Erdmännchen und die Fettschwanzrennratten seien bereits da und warteten darauf, in ihr neues zu Hause zu dürfen.

 

Text und Fotos: Paul-Philipp Braun