Die Ausdauerläuferin

#wirsindBUGA: Christine Karpe zählt zum Kommunikationsteam der BUGA, hier möchten wir sie vorstellen.

Sport gehört einfach zum Leben. Schon immer interessierte Christine Karpe sich für alles, was sich bewegt. Jahrelang betrieb sie Leichtathletik, macht noch heute Zumba, spielt Volleyball, läuft regelmäßig und begeistert sich für Wintersport.
Und sie hatte einen großen Traum: Christine Karpe wollte ihre Begeisterung zum Beruf machen.

Sportjournalistin ist sie nicht geworden. Trotzdem schloss sie ihr Journalistikstudium ab und fing 1990 in der Pressestelle der Erfurter Verkehrsbetriebe (EVAG) an. Nach fünf Jahren wechselte sie in die Öffentlichkeitsarbeit der Stadtwerken. Eine Arbeit, die sich von der heutigen multimedialen Kommunikation des Konzern noch stark unterschied: „Wir waren zwei Mitarbeiter, haben jährlichen Geschäftsberichte für den Konzern und die unterschiedlichen SWE-Unternehmen der Bereiche Strom, Gas, Wasser oder Entsorgung veröffentlicht und natürlich regelmäßige Pressemitteilungen herausgegeben.

 

Schritt für Schritt kamen neue Aufgaben hinzu: 1996 das erste Kundenmagazin und eine Mitarbeiterzeitung. Auch die Organisation von Veranstaltungen für die Unternehmen der Stadtwerke und die Betreuung von Sponsoring-Engagements gehörten dazu. Bis sich der Bereich dann schrittweise mit neuen Mitarbeitern erweiterte. Später dann die erste SWE Webseite, das Intranet für die Stadtwerker und Social Media Kommunikation. Statt Stift und Block sind inzwischen Kamera und Mikrofon meine täglichen Arbeitsmittel.“

 

Die Bundesgartenschau ist ein besonderer Glücksfall. Das ohnehin breite Arbeitsspektrum ist mit der Bundesgartenschau noch vielfältiger geworden. Und das ist ganz in ihrem Sinne: „Ich war schon immer ein Mensch, der gern ausprobiert. Umso mehr freue ich mich, dass zu meinem Job ein Mix aus Text und Bild gehört.“ Das Spannendste sei aber die stetige Veränderung der Aufgaben, sagt 53-Jährige. Das reizt sie auch an der Kommunikation für die BUGA 2021.

 

„Wir haben die Möglichkeit, bekannte Orte wie den egapark oder den Petersberg ganz anders zu sehen und aktiv mitgestalten zu können. Die Wünsche und Anforderungen der Erfurter haben sich verändert, Freizeit hat einen ganz anderen Stellenwert und dem passt sich auch die Stadt in ihrer Gestaltung an.“

Einen großen Vorteil sieht die passionierte Ausdauerläuferin auch darin, dass mit der BUGA die Geraaue zu einer noch attraktiveren Laufstrecke gestaltet wird: „Derzeit ist es eher ein Hindernislauf, kein durchgehend schöner Weg vom Nordpark bis zum Kilianipark. Doch ich denke, dass sich auch das bald ändert. Und dann lässt sich auch hier der lange Atem trainieren, den man als Kommunikationsmensch braucht.“

Text und Fotos: Paul-Philipp Braun