Schneller, weiter, grüner!

Die erste Erfurter BUGAlympiade

Unbarmherzig knallt die Sonne vom Himmel, das Thermometer zeigt selbst im Schatten mehr als 30 Grad Celsius an und lediglich ein leichtes Windchen macht diesen hochsommerlichen Sonntag im egapark erträglich. Es ist kein Wetter, um sich sportlich zu betätigen. Wer an diesem Sonntag auf dem Fußballplatz steht oder eine Runde joggen wollte, weiß das. Lediglich der Wassersport steht hoch im Kurs. Und Wassersport ist ja ein dehnbarer Begriff – schließlich gehört Gießkannentragen ja irgendwie auch dazu. Kein Wunder also, dass die Teilnehmer der ersten BUGAlympiade hochmotiviert sind. Sie stehen den richtigen Olympiateilnehmern nicht nach.

 

Anlass für den sportlichen Wettkampf auf der egapark-Wiese ist das Familienfest des Regionalverbunds der Erfurter Genossenschaften. Hier, wo sich die Wohnungsbaugesellschaften, die Stadtwerke und viele andere präsentieren, ist natürlich auch der richtige Platz für den Stand der Bundesgartenschau Erfurt 2021. Und die BUGA präsentiert sich auf diesem Familienfest bewusst sportlich. An fünf verschiedenen Stationen können sich die großen und kleinen Besucher des Festes im grünen Umfeld messen. So gilt es, sich in gärtnerischer Verkleidung dem Gummistiefel-Weitwurf zu stellen oder eine Schubkarre so schnell es geht im Slalom über die Wiese zu bewegen. Es müssen schwarze Untertöpfe zur Pyramide gestapelt werden und große und kleine Gießkannen - möglichst ohne Wasser zu verschütten - durch einen Parcours gebracht werden. Und da auch bei der BUGAlympiade das olympische Motto „Dabei sein ist alles“ gilt, gibt’s natürlich für jeden Teilnehmer – unabhängig vom Erfolg – ein Abziehtattoo mit BUGA-Blume.

 

Doch, auch wer sich an diesem Sonntag nicht sportlich betätigen will, für den hat der BUGA-Stand beim Familienfest etwas zu bieten. Ein Merkefix, auch Memory genannt, zeigt Erfurter Züchtungen wie die Puffbohnen, den Blumenkohl „Erfurter Zwerg“ oder die Lilie „Erfordia“. Und am Stand der Bundesgartenschau 2021 werden alle gut beraten, die sich über den Fortgang der Veränderungen auf Petersberg und ega informieren wollen, wissen möchten, wo sie zur BUGA am besten campen können oder Fragen zu den Veranstaltungen haben.

Text und Fotos: Paul-Philipp Braun