Internet aus Thüringen für Thüringen

Bunte Blütenpracht, Grün in seinen schönsten Schattierungen - die Bundesgartenschau Erfurt weiß mit vielfältigen Motiven und erinnerungswürdigen Installationen zu überzeugen. Ein Gruß nach Hause mit einem Video oder ein paar beeindruckenden Bildern vom Ausflug auf die BUGA wird gern gesendet - wäre da nicht das begrenzte Datenvolumen des eigenen Anbieters.

 

Hier hat das Team der BUGA in Kooperation mit starken Partnern Abhilfe geschaffen; mit Insellösungen. Was nach Urlaub klingt, soll tatsächlich als Erholung für die eigenen Gigabyte dienen. So wurde u.a. in Kooperation mit dem Anbieter Thüringer Netkom im egapark durch einzelne Hotspots ein dichtes WLAN-Netz geschaffen, das das Surfen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s möglich macht.

Das besondere: die Thüringer Netkom wurde als Tochterfirma der TEAG (Thüringer Energie AG, die im Übrigen auch die Patenschaft für den Bienengarten im egapark übernommen hat) gegründet und ist damit ein regionaler Anbieter. So wird aus Thüringen dafür gesorgt, dass Thüringen theoretisch mit der ganzen Welt verbunden ist.

Diesem Anspruch will das Weimarer Unternehmen auch im alltäglichen Geschäft gerecht werden. Die eigene Netz-Infrastruktur will vor allem auch ländliche Gebiete mit solidem Internet versorgen. Hier gibt es noch zuviele sogenannte "weiße Flecken", an deren Abdeckung nicht-regionale Anbieter wegen der fehlenden Wirtschaftlichkeit weniger interessiert sind.

 

In den vergangenen Jahren zeigte sich die Thüringer Netkom dafür verantwortlich, allein 6.100 Kilometer Glasfaserkabel in die Thüringer Erde gebracht und so mehr als 500 kleinere Orte angeschlossen zu haben. Der bauliche und organisatorische Aufwand ist - nicht zuletzt wegen der besonderen Thüringer Bodenverhältnisse, die von Sand bis Fels alles zu bieten haben - enorm. Auch mit den Bewohnern der zu erschließenden Orte wird persönlich Kontakt aufgenommen, bevor  die Glasfaserkabel mitunter direkt in deren Häuser verlegt werden.

 

Gerade in den letzten anderthalb Jahren wurde die Wichtigkeit von schnellem Internet in den Haushalten deutlich. Homeoffice & -schooling verlangten auch in abgelegenen Privathaushalten eine stabile Verbindung. Digitale Meetings waren selbst für Wohnungen im Stadtkern eine Herausforderung. Die Krisensituation brachte dadurch aber auch Geschwindigkeit in die politische Debatte um Bundesförderprogramme und Investitionen in Bezug auf die Digitalisierung.

 

Ein paar Jahre werden dennoch ins Land gehen, bis die gut 100 Mitarbeiter der Thüringer Netkom ihr Ziel erreicht haben. Nicht zuletzt deshalb ist das Team stets auf der Suche nach personeller Verstärkung, immer mit dem Anspruch der Regionalität. Denn nicht nur das Netz ist heimisch, auch die Sicherheitslösungen über die eigene Cloud, die vor Ort befindlichen Rechenzentren mit Daten und Verwaltung, sowie das interne Netzmanagement sind in Thüringen verortet.

 

Die Thüringer Netkom verbindet Thüringen digital und macht durch die persönliche Nähe Internet in gewisser Weise greifbar.

 

Und auch, wenn der Duft der BUGA-Blütenpracht noch nicht übertragen werden kann; das schnelle Netz sorgt zumindest dafür, dass die Nähe zu den Lieben zuhause schnell hergestellt ist. Fast, als wären sie mit dabei.

 

https://www.netkom.de