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BUGA und die Stadtentwicklung

Aktualisiert: Juli 1

Bei jedem großen Projekt ist der Anfang gleich: Ideen werden gesät, Konzepte beginnen zu knospen, erste Planungen tragen Früchte – und dann gibt es neue Entwicklungen und Veränderungen. So auch bei der BUGA Erfurt 2021 und der spannenden Umgestaltung in der sogenannten Nördlichen Geraaue.

Viele Erfurterinnen und Erfurter erinnern sich daran, dass der beliebte Nordpark zu Beginn als dritte kostenpflichtige Ausstellungsfläche der BUGA 2021 geplant wurde. Seit Oktober 2018 steht jedoch fest: Der Nordpark und die gesamte Nördliche Geraaue bleiben auch im BUGA-Jahr kostenfrei und ohne Umzäunung zugänglich. Sie sind keine Ausstellungsflächen der BUGA, unterliegen damit auch in Planung und Zuständigkeit voll und ganz der Stadt.

Die Landeshauptstadt Erfurt investiert mit finanzieller Förderung von Land und EU in die Entwicklung dieses schönen zusammenhängenden Landschaftsparks im Erfurter Norden. Eine rund fünf Kilometer lange und mehrere hundert Meter breite naturnahe Idylle, benannt nach dem kleinen Fluss Gera.

Übrigens: Die Landeshauptstadt Erfurt engagiert sich auch auf dem Petersberg mit dem Bau eines Panoramawegs und gläsernen Aufzugs für einen barrierefreien Zugang. Außerdem wird das Petersberg Entrée als Besucherbereich gestaltet - mit Infopunkt, Garderobe, Servicefunktionen, einer interaktiven Ausstellung zur Festung und ihrer Geschichte. Auch der Bastionskronenpfad, der als barrierefreier Rundweg entlang der Bastionskrone geplant wurde, ist Teil der nachhaltigen städtischen und touristischen Entwicklung des Stadtbergs.

Gewinner sind am Ende alle Erfurterinnen und Erfurter: Der Norden wächst zu einem anziehenden Park zusammen, mit vielen Spiel- und Ruhemöglichkeiten. Die Zugänglichkeit zum Nordpark von der Nordhäuser Straße aus, wird attraktiv und barrierefrei, die Gera wird wieder zugänglich, der Gera-Radweg ausgebaut, Kinderspielplätze und Brücken entstehen neu.

Der egapark wird erheblich aufgewertet. Das einzigartige Flächendenkmal aus den 1960er Jahren, dass als einzige Gartenanlage in die bundesweite „Grand Tour der Moderne“ aufgenommen wurde, wächst in seinem hohen touristischen Potenzial. Und nach 30 Jahren Stillstand auf dem Petersberg ist der Anfang gemacht, für ein abwechslungsreiches neues kulturtouristisches Quartier, barrierefrei zugänglich und mit der Peterskirche als neuen alten Veranstaltungsbereich.

Bilder: Franz Reschke Landschaftsarchitektur für BUGA Erfurt 2021 gGmbH (Planung Geskes Hack Landschaftsarchitekten)


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